Machen, was man liebt

Auch, wenn es manchmal anstrengend ist – Kleiner Rückblick

Die letzte Woche ging vorüber wie im Flug. Denn es hieß schreiben, analysieren, schreiben, konzipieren. Und zwar möglichst super duper überdurchschnittlich gut. Teil meiner Coaching Einsätze im März. Ein Haufen Arbeit, Druck und innere Unruhe. Erwartungen erfüllen, und zwar nicht nur meine eigenen. Aber ich wollte. Und wenn das der Fall ist, dann kann ich auch.

Ich wollte es mir selbst beweisen. Beweisen, dass es sich lohnt. Dass Unsicherheit keinen Einfluss mehr auf mich hat, Angst sich nicht mehr zu mir durchkämpfen kann und mich selbst die größten Träume nicht mehr bremsen können.

Meine Woche sah im Großen und Ganzen so aus: Morgenroutine  – schreiben – Kaffee – schreiben – Obst – schreiben – Smoothie – schreiben – frische Luft – schreiben … von 7 Uhr morgens bis 12 Uhr nachts, wo ich dann meistens mit dem Laptop auf der Couch eingeschlafen bin. Ups, das war wohl etwas viel. Aber das bin nunmal ich. Und ja, ich war danach etwas platt. Ja, ich war froh, als ich die etlichen Seiten, gefüllt mit meinen Worten, endlich abgeschickt habe. Ja, ich verlor den Blick nach links und rechts, hatte nur diese Arbeiten im Kopf. Und ja, ich hätte sicherlich auch gerne andere Sachen in dieser Zeit gemacht. Aber in dem Moment zählte alles oder nichts. Und manchmal heißt es eben, Arschbacken zusammen kneifen und Vollgas geben. Konzentrieren, Fokussieren, Weitermachen statt Aufgeben. Vor allem, wenn es etwas ist, was man liebt. Und ich liebe es, mich in Gedanken zu verlieren und so zu schreiben, dass ich damit Großes bewirken kann. Genau das tat ich.

Und wenn ich hier so sitze, und die Woche gedanklich Revue passieren lasse, wird mir Folgendes bewusst:

Damals wäre ich aufgestanden und hätte mich ohne Weiteres an meinen Laptop gesetzt und losgelegt. Ich wäre unzufrieden mit mir selbst gewesen, weil ich ziemlich beschissen in den Tag gestartet wäre und alles auf später (wozu es dann auch wieder nicht kam) verschoben hätte.

Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass mich meine tägliche Morgenroutine, meine kleinen Rituale und der Gedanke, dass es sich am Ende lohnen wird, mich motivierten, weiterhin mehr als 100 Prozent zu geben. Jeden Tag aufs Neue. Hätte ich nicht dafür gebrannt, hätte ich nur durchschnittlich abgeliefert. Wäre das nicht Teil meines Weges, ein Teil meiner Träume, die mein Leben lebenswert machen, dann hätte sich eben alles nur so ganz okay angefühlt. ,,Ganz okay“. Wer will das schon.

 

Nur dann, wenn du machst, was du liebst …

Du wirst persönlichen Erfolg und dein Glück nur dann finden, wenn du etwas machst, weil es du liebst. Nicht, weil du solltest. Und auch dann nicht, wenn du es in erster Linie des Geldes wegen machst. Etwas, bei dem du die Zeit um dich herum vergisst, du nicht damit aufhören kannst, du dafür alles stehen und liegen lässt. Du in einer Welt versinkst, die dich aufleben lässt, die zulässt, dass du mehr schaffst, als du es jemals für möglich gehalten hast. Eine Welt, in der du persönliche Erfüllung findest.

Denn dafür bist du hier. Um das zu leben, was du liebst. Um die Person zu sein, die du einst warst. Bevor dir jemand erzählt hat, wer du sein sollst. Als du noch unbeeinflusst von jeglichen Normen und Werten, den nonstop werbenden Medien und dem Drang nach Konsum warst. Als du du warst. Du selbst.

Uns wird zwar verankert, dass wir hier sind, um etwas aus uns zu machen. Um etwas zu werden. Reich, glücklich, erfolgreich. Vielleicht aber geht es viel weniger darum, etwas zu werden. Vielleicht geht es vielmehr darum, die Person zu werden, die wir eigentlich sind. Vielleicht geht es darum, all das wieder loszuwerden, was uns einst aufgetragen wurde. Wieder zu lernen auf uns selbst zu hören, zu erkennen, was uns wirklich glücklich macht. Und zwar nicht nur für den Moment, sondern ein Leben lang.

Du bist hier, um in dieser Welt das zu hinterlassen, was dich ausmacht. Deine Stärke dich nach vorne trägt, deine Lebenslust dich kämpfen lässt und dein Glück dich auffängt. Jeder von uns verfügt über eine persönliche Stärke, in der man besser ist als jeder andere. Es liegt an dir, herauszufinden, was das ist. Alles was du dafür brauchst, bist du selbst, die Erkenntnis, dass du mehr aus deinem Leben machen kannst, als bisher, und eine Portion Mut. Du brauchst nur einen einzigen Schritt. Einen Schritt, in die für dich richtige Richtung.

Denn nach Glück solltest du nicht suchen, sondern es täglich empfinden. Jeden Tag sollte es ein Highlight geben, auf das du dich freust. Du solltest Träume haben, die dich weitermachen lassen. Träume, die zu Plänen werden. Schritte, die zu Wegen werden. Wege, die dich schließlich zu dem Leben deiner Träume führen.

Und mit diesem Blick nach vorne, statt in die Vergangenheit, solltest du dir immer vor Augen halten: Persönliche Ziele sind gut. Pläne helfen dir, bei der Erreichung deiner Ziele. Aber auf dem Weg dahin, darfst du nie, niemals vergessen zu leben. Und zwar so, als gäbe es kein Morgen.

Gedanken, die mir heute beim Laufen kamen. Gedanken, die dich motivieren sollen, endlich das zu machen, was du liebst.

Love,

J.

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