Gesund und Glücklich

Wenn Essen glücklich macht, macht ohne Diäten leben kann und sich nie wieder dick und unwohl fühlt.

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Da ich öfter davon spreche, was meine Ernährungsumstellung mit mir und meinem Körper gemacht hat – hier mein Weg und ein paar Vorher-Nachher-Bilder.

Vor ungefähr 1,5 Jahren habe ich meine Ernährung Schritt für Schritt umgestellt. Es fing an mit dem Verzicht von Fleisch und schließlich kamen allerlei Milchprodukte hinzu. Ich machte das ganze zwar auch wegen den Tieren – natürlich gibt es einem ein gutes Gefühl, die Massentierhaltung- und Produktion nicht zu unterstützen- aber vielmehr ging es mir um mich selbst. So egoistisch das jetzt auch klingen mag.

Schon seit längerer Zeit waren Übelkeit und Bauchkrämpfe tägliche Begleiter meines Alltags. Essen machte mir keinen Spaß mehr, mal ganz davon abgesehen, dass es mich sowieso nie glücklich und zufrieden machte – was auch einfach an meiner Figur und meinem Körpergefühl lag.

Auf Fleisch zu verzichten war für mich keine Qual, sowieso ein Trend und recht einfach in den Alltag zu integrieren. Also fing ich einfach damit an. Und mit der Zeit fühlte ich mich besser. Leichter und voller Energie. Irgendwas in meinem Kopf sagte mir, dass ich dieses eklige Zeug, diese ganzen Fleischklopse, vollgestopft mit Antibiotika und Wachstumshormonen, nicht mehr in meinem Körper haben wollte. Aus einem Versuch, anfangs einem Verzicht, wurde eine Überzeugung.

Weiter ging es mit allerlei Milchprodukten. Ich fing an auf meinen Körper zu hören. Achtete darauf, von welchen Lebensmitteln es mir übel wurde. Ich Bauchkrämpfe bekam. Ich mich müde und unwohl fühlte. Ich gab mir selbst die Chance, auszuprobieren, wie es wohl ohne tierische Lebensmittel wäre. Wo wir mal wieder beim Thema wären, dass ich einfach wissen muss. Mir ein „was wäre wenn“ einfach nicht ausreicht.

Wie es wohl wäre, nicht zum Arzt rennen zu müssen, der mir dann sowieso nur sagte, ich hätte zu viel Stress, eine Laktose-Intolleranz oder eine Gluten-Unverträglichkeit. Der mir Tabletten verschrieb, die die Symptome minderten. Jedoch nie die Ursache behoben. Wie es wohl wäre, kein schlechtes Gefühl mehr nach dem Essen zu haben. Wie es wohl wäre, das zu essen, was mir wirklich gut tut. Warum sich mein Körper, nach all den Jahren, gegen gewisse Dinge wehrte? Krampfhaft und konsequent. Mir keine Ruhe mehr ließ.

Meine Ernährungsumstellung war nichts, was ich von heute auf morgen änderte. Es hatte auch nie etwas mit Verzicht oder einer richtigen Diät zu tun. Neben meinen 12kg zu viel auf den Rippen, ging es mir plötzlich viel mehr um meine Lebensqualität. Um das, was wirklich zählte. Und zwar, dass ich mich in meinem Körper wohl fühlte. Es ging hin und her. Ich schwankte zwischen Momenten und Gedanken, die mich davon überzeugten, wie gut mir die Umstellung tat und denen, die mich durch Lust und Bequemlichkeit, wieder in die andere „normale“ Richtung zogen. Ich wusste, dass mir das ein oder andere Lebensmittel nicht bekam. Ab und zu nahm ich diese Konsequenz trotzdem auf mich. Weil es mir ja irgendwie doch schmeckte.

Bis zu einem Moment, der meine Einstellung grundlegend änderte. Dann, als ich auf einer Zugfahrt, mal wieder mit ein bisschen Bauchschmerzen, weil ich dem Ziegenkäse mal wieder nicht widerstehen konnte, folgende Dokumentation geguckt habe: „What the health“. Und dieser Film gab mir den letzten Schubser. Er klärte mich auf. Unterstütze den Weg, den ich mittlerweile bereits zu 80% ging. Und von da an wusste ich, dass mein Körper mich schon seit längerem versuchte, in diese Richtung zu bewegen. Meine Welt stellte sich auf den Kopf, plötzlich machte alles einen Sinn für mich. Und das war genau der Moment, den ich brauchte. Der mir fehlte. Ohne diese Informationen und diese Aufklärung würde ich mich heute nicht so ernähren, wie ich es tue.

Wie sich jeder einzelne von uns ernährt und was das Beste für einen ist – das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Dafür gibt es kein Geheim-Rezept. Die Entscheidung, ein gesundes Leben zu leben, liegt bei jedem selbst. Nicht für jeden macht eine pflanzenbasierte Ernährung Sinn, nicht jeden macht sie glücklich. Jeder sollte das für sich Richtige finden. Den eigenen Körper verstehen. Ihn schätzen und lernen, auf ihn zu achten. Für mich ist das eine rein pflanzliche Ernährung – meine Haut und mein Köper sind Beweis für mich genug, dass diese Ernährungs-Form für mich die Beste ist.


Meine Haut vor ungefähr 1,5 Jahren. Nachdem ich die Pille abgesetzt habe, kam ein harter Kampf auf mich zu: Spätakne. Ich probierte etliche Kosmetik-Produkte aus und recherchierte im Internet. Manche Sachen haben das Ganze nur noch verschlimmert, bei manchen trat überhaupt keine Wirkung ein. Allein die Ernährung schaffte es, meine Spätakne zu bekämpfen – Schritt für Schritt und auf eine natürliche Art und Weise:

 

AKNE VERGLEICH


Mein Körper vor ca. zwei Jahren (links) im Vergleich zu letztem Herbst (rechts). 10kg weniger – heute sind es 13kg. Ohne Hungern. Ohne Diäten. Ohne Kalorien zählen und ohne Verzicht. Wassereinlagerungen nur noch an heißen Tagen – das wird dank der Pille wohl für immer bleiben. Mein Reizdarm, meine Magenprobleme und Übelkeit liegen mittlerweile bei Null. Meine Lebenslust bei über 100%. Mein Energie-Level ist kaum noch runter zu schrauben. Das Einzige was schwankt sind meine Hormone. Aber das ist wohl ein typisches und natürliches Frauen-„Problem“.

BODY


walkingg1 (1 von 1)

Ich bin gesund und glücklich. Endlich. Und dafür bin ich mehr als dankbar.

Love,

J.

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