Du bist nicht die Person, die du gelernt hast zu sein

„In healing, we don’t become normal,
we become extraordinary.“
– Spiritdaughter

 

Und genau das ist der springende Punkt. Extraordinär zu sein, bedeutet genug Mut zu haben auszubrechen. Genug Mut zu haben, anders zu sein. Mut zu haben, der uns fehlt. Der uns genommen wird und uns zu dem macht, wie wir sein sollten.
In dieser verkehrten Welt. In einer Welt, in der wir immer mehr entmenschlichen. In einer Welt, in der wir uns von unserem wahren Ich separieren. Beeinflusst durch die Macht der Medien, geprägt vom unersättlichen Konsum, gesteuert von modernen Normen und Werten.

Normal sein. Wie jeder andere auf dieser Welt.
In dieses Bild passen.
Das machen, was normal ist. Das, was jeder macht.
Dem hinterher jagen, was am sichersten ist.
Am realistischsten.
Am vielversprechendsten.
Klein denken. Sicher leben.
Die Kontrolle nicht verlieren.
Besser werden. Nach ,,oben“ streben.

– Alles aber, was ich mich dabei frage ist: Warum?

Warum klein und denken, wenn du dazu geboren wurdest, groß zu denken? Wenn es doch so viel mehr da draußen gibt, als die vier Wände um dich herum und einen Schreibtisch. Warum dich selbst limitieren, wenn du deinen Phantasien freien Lauf lassen und deine Träume verwirklichen könntest? Warum aufgeben, wenn du es nicht einmal gewagt hast?

Warum versuchen sicher zu leben, wenn das Leben dir keine Sicherheit bieten kann? Warum daran festhalten, wenn nichts in diesem Leben sicher ist? Warum die Kontrolle über das Leben behalten wollen, wenn du sie niemals in deinen Händen gehalten hast und es auch niemals tun wirst? Warum krampfhaft, stumpf und blind in diese eine Richtung gehen, wenn dahinter nichts steckt, wonach du suchst? Warum immer weiter vor dir selbst weglaufen, hin zu dem, was „normal“ ist, wenn du persönliche Erfüllung nur bei dir selbst finden kannst? Warum das Glück wo anders suchen, wenn du es bereits mit dir trägst?

Warum versuchen jemand anderes zu werden, wenn du so überhaupt nicht bist? Warum auf später warten, wenn alles was du hast jetzt ist? Warum an das adaptieren, was in dieser Welt normal ist? Hast du dich mal gefragt, warum?

Weil du verlernt hast, an dich selbst zu glauben. Nicht nach dem strebst, was dich persönlich glücklich macht. Sondern dem nachgehst, was die Allgemeinheit als Glück definiert. Weil es normal ist. Weil es jeder so macht. Weil das eben so ist.

Weil du verlernt hast, auf dich selbst zu achten. Blind für das geworden bist, was du als Kind mal sehen konntest. Das lernst, was in der Schule vorgegeben wird. Dich nicht mehr mit dem beschäftigst, was persönlich und für dich selbst einen Sinn ergibt. Stattdessen Glaubenssätze übernimmst. Gewohnheiten lebst. Tag für Tag. Bis sie dein Leben bestimmen.

Weil du verlernt hast, auf dein Gefühl zu hören. Verlernt hast, intuitiv zu handeln. Gelernt hast, das Risiko abzuwägen. Nach Sicherheit zu greifen. Alles zu überdenken, bis ins kleinste Detail. Etwas planst, was du nicht planen kannst. Dem Gefühl von Sicherheit vertraust. Es dich jedoch auf Wege bringt, die genauso unsicher und unvorhersehbar sind, wie die Wege, die völlig riskant und verrückt scheinen.

Weil du verlernt hast, du selbst zu sein. Dir Meinungen anderer wichtiger sind, dich in deinem Handeln beeinflussen. Auf Unverständnis zu treffen, anstrengend und unangenehm ist. Weil es bequemer ist, Teil dieser Gesellschaft zu sein, als daraus auszubrechen und den eigenen Weg zu gehen. Weil extraordinär zu sein bedeutet, den Mut zu haben, der den Normalen fehlt.


Weil du nicht die Person bist, die du gelernt hast zu sein.

Du bist nicht die Person, die nicht weiter kommt.
Du bist nicht die Person, die es nicht verdient glücklich zu sein.
Du bist nicht die Person, die nicht an sich selbst glauben kann.
Du bist nicht die Person, die sich nicht traut ihren eigenen Weg zu gehen.
Du bist nicht die Person, die es nicht schafft, ihre persönlichen Ziele zu verfolgen
und ihre Träume zu leben.

Das bist du nicht. Es sind deine Gedanken. Es ist das, wer du glaubst zu sein.
Es sind Glaubenssätze, die du angenommen hast. Gewohnheiten, die du lebst. Grenzen, die du dir selbst setzt. Es ist die Realität, die du selbst geschaffen hast. Für dich. Eine Welt, die nicht real ist, nur in deinem Kopf existiert. Denn in der Realität gibt es keine Grenzen.


 

Lies den gesamten Beitrag mehrmals. So oft, bis du davon überzeugt bist. So oft, bis diese Worte sich in deinem Kopf verankert haben. So oft, bis du sie lebst. So oft, bis diese Worte es geschafft haben, eine neue Realität zu schaffen. Eine Welt, in der du du sein kannst. In der du alles kannst, wovon du heute glaubst, es nicht zu können.

Nimm einen Stift und einen Zettel. Schreibe alles auf was dich glücklich macht. Alles, was dich erfüllt. Selbst die kleinsten Kleinigkeiten. Schaffe eine Version von deinem Leben, wie du es leben würdest. Wie du es lieben würdest. Wenn du könntest.

Denn sich darüber klar zu werden, was man im Leben will – wirklich will- ist der erste Schritt in Richtung Freiheit.

Love,

J.

 

 

 

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