How can we dream, how can we be

(Weil ich mich manchmal auf englisch einfach besser ausdrücken kann)

How can we dream
when every little bit
of a free mind
was taken from us
replaced by
norms and expectations,
goals to be achieved.
How can we truly be
who we are
when we’ve been raised
in between perfect illusions
and future plans
in between high standards
and visions
of how a life should look like.
How could we ever
possibly know
how to find fulfillment
within ourselves
when everything we’ve ever
been taught
was how to become
the best versions of ourselves
in order to match the flawless
and perfect picture of a human being.
A human being
in this modern society.
A person
lost in this broken world.
A world
full of broken people.

 

Denk drüber nach.
Love,

J.

 

Werbeanzeigen

Eine Antwort auf „How can we dream, how can we be

  1. Vor über dreißig Jahren habe ich einmal ein Gedicht geschrieben, weil mich die gleichen Danken umtrieben, wie Du sie hier anstößt:

    Eingeschränkt

    angetrieben durch die Kurbel des Fragens
    zerrissen durch die Mahlzähne des Zweifelns und Hoffens
    quellen die Gedankenstreifen durch das Sieb der Tradition
    gesammelt auf dem Garnier-Teller der Zeit
    verbraten im verrauchten Fett der Konvention

    Gedanken-Frikadellen aus dem Fleischwolf Gehirn

    Sagt doch den Zivilisationsmetzgern
    dass sie die Lochplatten wechseln
    und erzieht doch die Leute
    den Ideen-Hack auch mal roh zu kosten
    oder ihn wenigsten einmal eckig zu formen
    oder Pfannkuchen daraus zu backen!

    Aber leider ist die Situation heute nicht besser, eher schlechter geworden:
    wir sind vielmehr in interfamilären Wettbewerb eingebunden, selbst schon bei den Kindern, die im Kindergarten schon Fremdsprachenunterricht nehmen müssen; der Konsumwettbewerb wird gnadenlos provoziert, indem er als Shopping-ERLEBNIS verkauft wird; Mann UND Frau müssen heutzutage arbeiten, um eine Familie ernähren und erhalten zu können; alle nehmen sich mehr vor, als ihnen gut tut; der Arbeitsdruck steigt ins Unermessliche, und alles das wird uns als erstrebenswert verkauft. Kein Wunder, dass die Entschleunigung Hochkonjunktur hat: wie paradox ist das denn!!
    Aber die Kartenhäuser, die Zwickmühlen sind aufgebaut, die (politischen) Ängste werden geschürt.
    Wir müssen halt Umsatz bringen, sonst sind die „Chefs“ böse.

    Aber zeige denen ruhig den Stinkefinger UND MACH DEIN DING!

    LG Werner

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s