Warum Meditation ?

Der Kampf den ich antrat

Wie viele von euch wissen, habe ich mich selbst zu meinem Lebensprojekt gemacht. Ich bin weder auf der Suche nach einem Job, der mich die Karriereleiter hochklettern lässt, noch versuche ich, irgendetwas oder irgendjemand werden zu wollen. Gestern und morgen gibt es nicht mehr, denn ich lebe den Moment.

Unter Ich, die Businessfrau könnt ihr nachlesen, wer ich mal versuchte zu sein. Wer ich auch für eine Zeit lang war. Seitdem sind einundhalb Jahre vergangen und ich bin heute mehr ich selbst, als ich es jemals zuvor war.

Ich kämpfe seitdem jeden Tag gleichzeitig für und gegen mich. Es ist ein Kampf, gegen meinen Verstand und meine Gewohnheiten, meine tief verankerten Glaubenssätze und mein limitiertes Vorstellungsvermögen, ein Kampf gegen mein mangelndes Selbstbewusstsein. Es ist ein Kampf um das was ich von Herzen fühle, für das was meine Seele tanzen lässt, für meine Träume, vor denen ich Angst habe, weil sie heute noch so groß und unerreichbar scheinen – so groß, dass sie mich überfordern.

 

Die Welt in der wir leben

Heute in einer Welt, in der wir Tag und Nacht dazu verleitet werden, jemand zu sein, der wir nicht sind – erleben wir den härtesten Kampf gegen uns selbst. Doch nur die Wenigsten von uns gehen diesen Weg und erkennen, was es bedeutet, in den Tiefen unserer Seele glücklich zu sein. Mit sich selbst und in diesem Moment. Nur die Wenigsten von uns erleben die Freiheit, die das Leben bietet – weil sie die Macht unseren limitierenden Glaubenssätzen überlassen – weil sie vor den Grenzen stehen bleiben, die sie glauben sehen zu können.

Ich nehme mir nicht heraus zu urteilen oder zu sagen, dass ich das Leben verstanden habe und für alles eine Lösung und Antwort habe. Das wäre völliger Bullshit. Aber ich habe es satt, zu sehen, wie so viel Liebe, so viel Glück und Lebensfreude verloren geht. Einfach nur deshalb, weil wir keine Kontrolle mehr über unsere Gedanken haben, verlernt haben, bewusst und achtsam zu sein. Uns selbst zu lieben.

Aber eins nehme ich mir heraus: Ehrlich darüber zu schreiben und zu sprechen. Denn ich selbst habe es erlebt, das Opfer dieser zielstrebigen, karrieregeilen, mediengesteuerten und materiellen Gesellschaft zu sein. Ich weiß was es bedeutet, sich kleiner zu fühlen, als man ist. Und noch bis vor Kurzem, hatte ich keinen blassen Schimmer davon, dass es eine andere Welt gibt. Eine Welt, in der wir wir selbst sein können.

 

Das will ich machen

Ich bin weder Motivationsredner, noch Coach, noch Meditationstrainer. Ich habe noch nie einen Yoga-Kurs besucht, noch weiß ich, ob ich überhaupt richtig meditiere.

Aber ich bin überzeugt davon, dass mich diese Ansätze bis hierher gebracht haben. Mich selbst zu meinem Zuhause gemacht haben. Mir mehr beigebracht haben, als jedes noch so wichtige Schulfach. Zwar nimmt der Yoga- und Meditationstrend immer mehr zu, dennoch weiß ich, dass viele damit nichts anfangen können oder wollen, weil sie es für schwachsinnig und unrealistisch halten. Nicht daran „glauben“. Zudem ist es super frustrierend, wenn man es versucht und merkt, wie schlecht man doch eigentlich darin ist. Sauer auf sich selbst wird, wenn man nichtmal die einfachste Yoga-Pose hinbekommt, obwohl es doch überall so einfach aussieht und einem ein gutes Gefühl geben soll. Vor allem dann, wenn man während dem Versuch zu meditieren, alles nur noch schlimmer wird, als vorher und das erwünschte Ergebnis nicht eintritt. Schwups, hat man das Ganze auch schon wieder aufgegeben und in eine Schublade gesteckt.

Wenn du so denkst, dann kann ich das völlig verstehen: Ich habe auch so gedacht. Ich wollte mit diesem Hokuspokus nichts zu tun haben, dachte ,,Was für ein Quatsch. Das funktioniert einen scheißdreck, ich bin so schlecht, ich kann gar nichts. Wie soll das denn Spaß machen oder gut tun, wenn ich dadurch nur noch mehr merke, wie wenig ich kann.“

Frustrierend. Sage ich ja. Ehrlicherweise, kreisen diese Gedanken auch heute noch oft in meinem Kopf herum. Vor allem dann, wenn es mal wieder nicht schnell genug ging oder nicht gut genug war – ich wie ein Krüppel auf meiner Yogamatte herumgeistere und im Fernsehbildschirm sehe, wie bescheuert ich dabei aussehe – nicht ansatzweise so, wie die tollen Yoga Bilder und Videos auf Instagram oder YouTube.

Und um einfach mal einen anderen Blick auf dieses Thema zu ermöglichen, mache ich eine easy 30-Tages Yoga/Meditations Challenge, in der ich jeden Tag mindestens 30 Minuten für mich selbst finde und diesen Prozess teile. Vielleicht ist hier und da mal ein Bild dabei, vielleicht ein paar Infos, ein paar Texte und viele meiner Gedanken – wir werden es sehen 🙂

Weil ich davon überzeugt bin, dass wir dadurch irgendwann wir selbst sein können. Weil ich weiß, wie schwer es ist anzufangen. Wie schwer es ist, an sich selbst zu arbeiten, überhaupt einen Ansatz zu finden und wie schnell man an seine Grenzen kommt. Weiß, dass man zu einfach aufgibt. Ich will dir zeigen, dass du mehr kannst, auch wenn es heute noch nicht danach aussieht. Ich will dass du deine Grenzen loslässt, mutiger bist, als du dir selbst zutraust und dir das Leben aufbaust, womit du selbst glücklich bist. Und vor allem will ich eines: Ich will meinen Weg mit dir teilen, mit allen Höhen und Tiefen –  anstatt dir fertige Ergebnisse vor die Nase zu halten. Denn niemand von uns ist perfekt. Kein Weg ist richtig, kein Fehler ist falsch.

Jeden Tag kleine Veränderungen. Step by Step.
Das kann deine Kehrtwende sein.

Ich fange bei Null an. Und du kannst es auch.

Love,

J.

 

 

 

 

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2 Antworten auf „Warum Meditation ?

  1. Ich wünsche Dir Glück und Erfolg auf Deinem Weg.
    Wir alle haben ein Problemmit der Selbstfindung und einer Lebensplanung. Man mag sich noch so viel bemühen – straight forward geht unser Weg nie. Wir müssen auch die ungeplanten Wendungen akzeptieren. Das ist dann der halbe Erfolg.
    Liebe Grüße!
    RR

    Gefällt 1 Person

    1. Schöne Worte, vielen Dank! Du hast so Recht.
      Würden wir einen Weg gehen, der klar ist, wäre es nicht unser richtiger Weg, sondern der eines anderen. Unser Weg entsteht dadurch, dass wir ihn gehen, Schritt für Schritt. Erst dann ist es unser eigener.
      Ich wünsche dir auch alles Liebe für deinen Weg!
      Liebste Grüße,
      J.

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