Die Welt geht unter und wir finden Erfüllung darin

Mir geht gerade so viel durch den Kopf. So viele Themen, so viele Fragen, so viele Dinge, über die ich mehr wissen will. Einerseits, weil ich neugierig bin und andererseits, weil ich nicht mehr will, das andere das Denken für mich übernehmen und mir eine Welt formen, in der ich untergehe. Ich mich nicht richtig fühle, echt bin, nicht ich bin.

Ich merke, mit jedem Schritt den ich gehe, wie sich all meine Gedanken zusammenfügen und ein großes Ganzes ergeben. Ob das jetzt meine persönlichen Erlebnisse sind, mein Verhalten und mein Handeln oder das, was auf dieser Welt passiert ist – es fühlt sich an, als würde ich anfangen, alles durch andere Augen zu sehen. Das eine geht in das andere über, widerspricht und ergänzt sich. Fällt auseinander und wird zu Einem.

Ich hinterfrage und reflektiere, suche nach Hinweisen und Antworten. Stehe da und staune, gehe weiter und erkenne. Erkenne Wunder. Wunder, die eigentlich schon immer da waren. Sehe das, wofür ich damals blind war. Das, was ich nicht sehen wollte. 

Aber ich sehe nicht nur Wunder. Ich sehe diese ganzen Katastrophen und Lügen, eine Welt, die zerfällt. Nicht nur ökologisch sondern auch menschlich. 

Eisberge zerschmelzen und unser Verstand setzt aus. Tiere werden geboren um zu sterben und wir genießen es. Gewässer werden verpestet und wir schwimmen darin. Die Luft besteht aus Abgasen und wir leben davon. Krebsorganisationen werden von der Milchindustrie gesponsert und wir sterben daran. Medikamente sind die „Lösung“ für alles und wir erkranken daran. Werbung und Konsum übernehmen die Macht und wir verblöden daran. Der Luxus wird geliebt und andere tragen die Konsequenzen dafür. Geld regiert die Welt und wir sind die Opfer, die es feiern. Denken, wir könnten davon leben. Bis wir aufwachen und merken, dass wir Geld nicht essen können. Geld uns nicht heilen kann. Geld das Klima nicht ändern kann. Geld uns nicht retten kann. Geld alles und nichts sein kann.

Die Welt geht unter und wir finden Erfüllung darin.

Traurig nur, dass wir uns dabei den Boden unter den Füßen wegziehen. Vernichten, bis nichts mehr da ist. Darauf warten, bis der Knall kommt.

 

beachmood. (1 von 1)

 

Keine Frage – ich zähle mich dazu. Ich war Teil davon, ein großer und aufstrebender Teil davon. Bis ich merkte, dass ich mich dadurch selbst ruinierte.

Dass meine Kehrtwende so viel mehr bedeuten würde, als mein persönliches Glück, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar. Dass ich mein damaliges Leben mal als Abschaum bezeichnen würde, hätte ich nie gedacht.

Und dass ich so viel Erfüllung darin finden würde, mich zurück zu entwickeln anstatt immer weiter vor mir selbst wegzurennen, bei dem Versuch jemand werden zu wollen -dass es mich so glücklich machen würde, immer weiter Richtung Erde zu laufe, anstatt abzuheben und mich immer weiter weg vom Ursprung dieser Welt zu entfernen – das hätte ich mir nichtmal im Traum erahnen können.

Das Ganze hier ist kein Bullshirt. Das Ganze hier hat nichts mit Spiritualität oder Glauben zu tun. Das Ganze hier ist die Realität in der du lebst. Du bist das Leben. Und nicht das, was um dich herum passiert. 

Und ja, vielleicht studiere ich dieses Leben. Vielleicht ist „das Leben“ wirklich mein Traumberuf.

Und wenn du mehr darüber erfahren möchtest, welcher Film sich in meinem Kopf abspielt und was das Ganze für dich bedeuten könnte, dann folge ganz einfach dem Blog hier oder meinem Account auf Instagram . Da starten @juleselisabeth unsere November #UNPLASTICYOURSELF Challenge. Mehr dazu könnt ihr in meinem vorherigen Blogpost nachlesen.

Ich freue mich über jeden , der Teil dieser Reise wird.

Love,

J.

 

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