Warum ich mich coachen ließ

Also ich glaube ja wirklich an kaum was – aber wenn ich eins weiß, dann, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts im Leben ohne Grund passiert. Sei es damals meine Begegnung mit dem Geschäftsführer, der mir den Schubser in Richtung Coaching gab und dadurch den Wunsch in mir weckte, andere auf Ihrer Reise zu begleiten, Impulse zu geben und mich für ein positives Mindset einzusetzen oder eine zufällige Begegnung auf Instagram mit der lieben Vany, die dazu geführt hat, dass ich mich in einem Punkt coachen ließ, der mir die ganze Zeit schon auf dem Herzen lag.

Ja, ich habe mich gerade eben coachen lassen und ich bin gerade so durchflutet von Emotionen, dass ich nicht anders kann, als meinen vorbereiteten Blogpost für heute Abend auf direktem Weg zu löschen und diesen hier, den ich ganz impulsiv und neu schreibe, zu veröffentlichen. Wahrscheinlich sind die Sätze nicht so, wie ihr sie aus den letzten Beitragen kennt, vielleicht sind dieses mal keine durchdachten Wortspiele drin und vielleicht rede ich mehr von mir, als über das, was dich gerade interessieren könnte – aber ich kann gerade nicht anders, als das, was in mir vorgeht mit dir zu teilen.

Und vorne weg, bevor ich richtig mit diesem Beitrag hier beginne: Ich bin froh, dass ich das Ganze hier, sei es der Blog oder Instagram, NIE wirklich durchdacht und geplant habe. Content, nie im Voraus produziert oder Posts und Stories getimt habe. Klar, schlich sich bei mir im Kopf immer wider der Gedanke ein: Um das Ganze professionell zu machen und seriös zu wirken, müsstest du doch eigentlich einen Redatioktionsplan haben, an den du dich hältst. So hab ich in der Theorie gelernt, so liest man es auf jedem zweiten Online-Coaching Blog. Es funktioniert, keine Frage, das soll auch keine Kritik sein. Aber so funktioniere ich eben einfach nicht. Ich habe es versucht. Wirklich. Genau einen Sonntag habe ich mich an eine Content Planung für genau eine Woche gesetzt. Habe 2 Beiträge geschrieben und 5 Posts mit den jeweiligen Bildern und Hashtags geplant. Habe mich dazu gezwungen, kreativ zu sein und Content, der euch interessieren könnte, raus zu ballern. Und wisst ihr was ich davon dann tatsächlich gepostet habe? NICHTS. Weil es sich unheimlich falsch und unecht angefühlt hat. Weil es nicht das war, was ich in dem Moment gedacht habe, nicht das war, was ich gefühlt habe. Ich bin impulsiv, ich bin emotional. Ich bin chaotisch, keine Frage und an meinem Zeit- und Projektmanagement muss ich dringend arbeiten. Aber ich bin SO UNENDLICH froh, dass ich gerade von jemandem, die lebt was sie liebt und damit einfach nur toll ist, gesagt bekommen habe, dass sie es genauso macht, weil es sich für sie richtig anfühlt und Authentizität eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Vielleicht habe ich’s die ganze Zeit im Gefühl gehabt, aber das einfach nochmal bestätigt zu bekommen macht unendlich glücklich.

Ok, genug gelabert. Jetzt zu meinem Coaching, was ich gestern Abend spontan und impulsiv gebucht habe und gerade eben hatte.

Warum ich mich dazu entschieden haben, mich coachen zu lassen

Wie die meisten von euch wissen, beschäftige ich mich die ganze Zeit schon mit personal development und einem positivem Mindset.  Ich liebe, liebe, liebe es. Ich liebe es Impulse zu geben und Augen zu öffnen. Doch egal wie sehr ich das alles liebe, gibt es nicht nur diese Themen auf der Welt, sondern auch welche, mit denen ich mich nicht so gut auskenne.

Wenn ich also doch Experte fürs Coaching bin -warum lasse ich mich Coachen? Ganz einfach, weil Coach nicht gleich Coach ist. Ich habe mich in einem Bereich coachen lassen, in dem meine Schwächen größer als meine Stärken sind. In einem Bereich, in dem ich mich nicht wirklich auskenne. Ich will oft zu viel und von allem ein bisschen machen, was mich am Ende eher dazu gebracht hat, mich in keiner von all meinen Ideen und Projekten weiterzubringen. Das ging jetzt die letzten Wochen schon so, eigentlich schon seit immer 😀

Dazu kommt, dass ich irgendwann mal ortsunabhängig arbeiten möchte und mir auch hierfür das nötige KnowHow fehlt. Und irgendwie kam ich dann an den Punkt, an dem ich merkte, dass ich Unterstützung darin brauchte, meine Schwächen zu Stärken zu machen. Ich brauchte jemanden, der mich neutral und von außen betrachtete und mir den Bums gab, den ich händeringend suchte. Da ich ihn aber bei mir nicht finden konnte, habe ich mich dazu entschlossen, ein Coaching zu machen. Und zwar bei jemandem, mit dem ich mich  identifizieren konnte. Bei jemandem, der Erfüllung darin findet, andere weiter zu bringen. Bei jemandem, der mich so sehen konnte, wie ich es niemals würde. Danke an dich, Franzi.

Stärken kennen und Schwächen erkennen

Die eigenen Stärken zu kennen ist was besonderes. Vor allem in einer Welt, in der Selbstlob angeblich zu stinken scheint und Selbstliebe irgendwas mit Einbildung zu tun haben toll. Völliger Bullshit. Denn ohne deine Stärken wärst du niemand und ohne, sie nicht zu kennen, könntest du das Glück nicht bei dir selbst finden.

Die eigenen Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren, dass man eben nicht alles kann und in jedem Bereich ein Pro sein muss, ist genauso wichtig und besonders.

Und mir das selbst einzugestehen, hat mich Zeit gebraucht. Viel Zeit sogar. Weil ich immer mit dem Kopf durch die Wand will, irgendwie immer alles funktioniert, egal wie und alles immer alleine hinkriegen will. Manchmal bin ich schon echt schrecklich.

Aber je mehr ich auf Menschen treffe, sei es durch persönliche Begegnungen oder in der „Instagram-Welt“, die ihre Stärken pushen und anderen dabei auf ihrem Weg helfen, desto mehr erkenne ich, dass wir irgendwie alle Eins sind. Dass mich die Stärken anderer ergänzen und meine Lücken füllen, wo vorher nur Leere war. Mich gleichzeitig in meinen Stärken bestätigen, wo vorher vielleicht noch Zweifel waren.

Ja sagen, Unterstützung anderer anzunehmen – das war für mich persönlich ein riesen Step.

Die Magie von Coachings

Es ist verrückt, was man gemeinsam alles auf die Beine stellen kann, indem man sich gegenseitig unterstützt oder bereit dazu ist, mit jemand anderem an seinen persönlichen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Und wisst ihr, was das Schönste daran ist? Dass jeder Einzelne Erfüllung darin findet, jemand anderem zu helfen. Wie schön diese Welt wäre, wenn jeder nur noch das machen würde, was ihn erfüllt und glücklich macht.

Impulse für dich

Wir sitzen alle im gleichen Boot, ob wir wollen oder nicht.

Also hör auf, in Zahlen, Zeit und Konkurrenten zu denken. Hör auf, dich zu vergleichen, wenn doch niemand so sein kann wie du. Hör auf, dich und deine Stärken zu limitieren und in deinen Schwächen zu schwimmen.

Fang an, dem zu folgen, was du liebst. Fang an, dir Zeit zu nehmen, um herauszufinden, was das ist. Hol dir Unterstützung, wenn du nicht weiterkommst, finde jemanden, mit dem du dich identifizieren kannst. Folge den Worten, die dir Mut machen, anstatt denen, die dich runterziehen. Erkenne, dass da mehr ist. Sag ja zu dir selbst und werde die Person, die du wirklich bist.

Man kann nicht alles können und das kann auch niemand. Wenn das so wäre, dann würden wir alle im Druck versinken, dieser jemand werden zu müssen. Wir sind nicht dafür gemacht, alles zu sein – du bist dafür gemacht, dem hinterherzujagen, was das Feuer in dir weckt. Du bist dafür gemacht, du selbst zu sein.

PS.: Da ich mich jetzt klarer, als je zuvor sehe, wird mich nichts und niemand, nichtmal mein eigenes Chaos, mehr aufhalten können. Ich weiß, dass ich den richtigen Weg gehe, mit allem, was er mit sich bringt. Und ich werde ihn weiterhin hier teilen und dir die Impulse geben, die du brauchst, um klarer zu sehen. Weil es das ist, was ich liebe.

PPS.: Bereits der zweite Blogbeitrag, bei dem ich meinem Perfektionismus den Mittelfinger gezeigt habe. Hihi.

Love,

J.

 

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