Mehr Produktivität & Klarheit für deinen Traum

Das Thema, auf das ich diese Woche eingehen möchte, ist: Dinge, sofort zu erledigen. Vor allem, weil mir meine 4304932 Todos oft zum Verhängnis werden. Vielleicht kennt’s der ein oder andere. Es sind Kleinigkeiten, die man auf später verschiebt und dann doch vergisst. Eine Kündigung, ein Anruf, die Waschmaschine, die kochenden Kartoffeln auf dem Herd oder die Pizza im Ofen. Gleich, gleich, gleich – später, später, später. Schwups, vergessen. Man kann sich das Leben auch schwer machen.

Mir persönlich fällt es schwer, mich an irgendwelche Pläne oder „Stundenpläne“ zu halten. Aber so ein bisschen Ordnung und ein roter Faden wären da manchmal vielleicht doch nicht schlecht, muss ich ehrlich zugeben. Auch bin ich oft im Konflikt: Nee, die Zeit kann ich jetzt anders nutzen. Habe dann aber gleichzeitig im Kopf: Du musst eigentlich noch dies und das erledigen. Ach, morgen ist auch noch ein Tag – Jawoll, morgen habe ich nämlich sicherlich mehr Lust darauf, weil ich mich heute schon kaum zurückhalten konnte. Die Todo-Liste für den nächsten Tag wird länger und länger und manche davon werden zum „NIE“ und dann ist der Geschirrberg auch noch der Erste, dem ich morgens begegne. Wunderbar. Hallo, Stress.

Es sind aber nicht nur diese Kleinigkeiten, die sich mir manchmal quer stellen. Es sind auch meine ganzen Projekte, an denen ich versuche effektiv zu arbeiten, es jedoch irgendwie nicht so hinbekomme, wie ich es mir vorstelle. Es ist ein Mix aus Arbeiten und Geld verdienen und Herzensprojekten, wie Vany es nennt, die ich liebe, weil es meine Träume sind. Da aber auch mein Tag nur 24 Stunden hat und ich nicht Superman heiße, muss ich mir da langsam mal was überlegen.

Der erste Schritt war mein Coaching am Sonntag, worüber ihr hier mehr lesen könnt. Und der zweite Schritt ist jetzt zu lernen, wie man selbstständig so arbeitet, dass das alles auch irgendwann mal die Wirklichkeit wird, ohne im Stress unterzugehen und sich überfordert und unglücklich zu fühlen.

 

Mit deinem „One Thing“ zum Ziel

Und wie es so sein sollte, bin ich auf ein Video von Robert Gladitz gestoßen, das dieses Thema „Dinge sofort erledigen“ mit dem Thema „Produktivität“ zusammen bringt. 

One Thing. Eine Sache, in die du dich direkt reinhängst, nachdem du aufgestanden bist. Dich vielleicht noch fertig gemacht und gefrühstückt hast. Eine Sache, für die du deine ganze wertvolle Energie aufwendest. Eine Sache, die du vor alles andere stellst, weil es dein Traum, dein wichtigstes Ziel ist. Und wenn du bei dieser einen Sache bist, stellst du alles um dich herum ab. Dein Benachrichtigungen für Mitteilungen, deinen Klingelton und mögliche andere Sachen, die dich ablenken könnten. Auch deine nerviges schlechtes Gewissen, dass dir einreden will, was du sonst noch alles erledigen musst.

Warum direkt nach dem Aufstehen? Weil du da am produktivsten bist. Weil dein Kopf frei ist, sich mit noch nichts anderem beschäftigt hat, dir die volle Energie bereitstellen kann, die du dafür brauchst. Noch keine 2938 Hundert unnötige Entscheidungen treffen musstest, die dich ganz langsam aber sicher und vor allem unbewusst auslaugen. Je weniger Entscheidungen du triffst, desto mehr Raum und Energie bleibt dir für dein One Thing. 

Wenn du dein One Thing jetzt aber ans Ende des Tages stellst oder an deinen Feierabend anknüpfst, wirst du nie die Energie haben, die du am Morgen hattest. Es muss nichtmal der Feierabend sein – gehen wir einen Schritt zurück. Selbst wenn du direkt nach dem Aufstehen nur schnell die Mails und die Mitteilungen auf Instagram gecheckt hast, hier und da was beantwortet hast oder den Haushalt geschmissen hast – wirst du danach nie so produktiv sein können, wie davor. Weil du dich bereits mit anderen Themen befasst hast, die deine Energie beansprucht haben. Selbst, wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Dieser Impuls hat’s wirklich in sich. Wenn ich das Ganze mal aus der Perspektive betrachte, wird mir ganz schnell klar, warum ich schon sei längerem auf einer Stelle trete, was meinen Traum angeht: 1. ich tendiere dazu, Dinge später zu erledigen und vergesse sie dann, wodurch meine innere Unruhe nur noch größer wurde oder ich bekomme einen Ausraster wenn der Todo-Berg mal wieder größer als der Mount Everest ist und will dann 2. „erst den ganzen nervigen Kleinkram erledigen, damit ich danach den Kopf frei für meine eigenen Projekte habe“ oder 3. ich versuchte alles gleichzeitig zu machen, weil ich ja Multitasking King des Jahrhunderts bin – Und da fragte ich mich wirklich die ganze Zeit, wieso ich abends um 21 Uhr nichts mehr auf die Kette bekommen habe und wunderte mich, wohin meine Kreativität verschwunden war.

Ich werde es drehen und ausprobieren und wie immer alles teilen, was sich dadurch bei mir verändert. Das Video findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=GrYIZDix_rc und viele viele anderes Tips für mehr Produktivität auf diesem tollen Blog: https://vanyvisits.com.

Love,

J.

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