Raus aus dem Kopf, rein ins Leben

Warum dich Pläne unglücklich machen können, wenn du daran festhältst und wie deine eigenen Erwartungen es schaffen, dein persönliches Glück zu sprengen.

Ich lese gerade ein Buch, das mir so viele Impulse gibt, wie noch nie. Ich bekomme einen Impuls nach dem anderen und mit jeder Seite, die ich lese, liebe ich das Thema Mindset mehr und mehr.

Deine versteckten Erwartungen limitieren dich

Kennst du das, wenn du dir was vornimmst, einen besonderen Tag oder eine Überraschung für jemanden planst, deinen persönlichen Traumurlaub buchst und coole Erlebnisse im Vorhinein raussuchst, dich im Restaurant einfach nur auf ein super leckeres Gericht freust – und dir das, was du dir in deinem Kopf ausgemalt hast, nicht so eintritt, wie erwartet.

BAAAM. Was ein scheiß Gefühl.

War ja klar. Immer passiert mir so etwas. Warum passiert immer mir so etwas? Warum, kann nicht mal einfach was glatt laufen? Ich wusste, dass irgendwas passieren wird. War ja eh zu schön, um wahr zu sein. 

Und und und. Du versinkst in einem Strudel negativer Gedanken, weil du dich über die Situation ärgerst und ein Problem vor dir steht, das dich in dem Moment einfach nur unglücklich macht.

Okay, Stop.

Vielleicht ist es auch gar nicht das angebliche Problem, das die Situation so beschissen macht. Vielleicht bist es auch du selbst. Deine eigenen Erwartungen, die gerade nicht so erfüllt wurden, wie du es dir vorgestellt hast. 

Erinnere dich daran, als du das letzte mal enttäuscht von einer Situation oder Person warst. Was ist passiert, das dich so wütend gemacht oder enttäuscht hat? Vielleicht sogar verletzt hat. Erinnere dich an die Situation.

Denn am Ende war vielleicht gar nicht das, was da gerade passiert ist, das Problem. Vielleicht waren es deine eigenen Erwartungen, die nicht erfüllt wurden und dich jetzt enttäuschen und verärgern. Oft ist es deine Einstellung, das was du denkst. Es ist die Lücke zwischen dem, wie du es dir vorgestellt hast und dem, wie es tatsächlich eingetreten ist. 

Vielleicht bist du wütend, vielleicht verletzt, vielleicht auch beides. Du versinkst in diesen Gedanken und machst alles nur noch negativer. Weil deine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Ob jetzt von einer Person oder dem Leben. Beides kannst du nicht kontrollieren. Du kannst nie wissen, was auf dich zukommt und wie die Handlungen anderer oder Situationen des Lebens auf deine Erwartungen passen.

Ich sage nicht, dass manche Handlungen anderer Menschen nicht in Ordnung sind oder du nicht auch mal wütend oder enttäuscht sein darfst. Um den Punkt geht es mir nicht. Auch nicht, dass du keine Erwartungen mehr haben sollst – das wäre völliger Quatsch und das würde auch nicht gehen. Es geht mir darum, deutlich zu machen, dass sich viele Probleme in unserem Kopf abspielen, weil nicht das eintritt, was wir erwartet haben. Es geht darum, die Situation und das Nicht-Eintreten unserer Erwartungen zu akzeptieren, sie in dem Moment loszulassen und sich dann auf die reale Situation, unabhängig von unseren Erwartungen, einzustellen und zu lernen, damit umzugehen. Das alles ist kein Weltuntergang. Du kannst es verändern. Du kannst es kontrollieren. In deinem Kopf.

 

Deine Gedanken kontrollieren dich

Lass los davon. Halte nicht an Plänen und Vorstellungen fest, wenn sie mal nicht so eintreten, wie erwartet. Lebe den Moment. Lebe die Situation, in dem du raus aus deinem Kopf kommst und in das Leben eintauchst, das dir genau in diesem Moment begegnet.

Denn diese Gedanken haben so viel Kontrolle über unser persönliches Wohlbefinden, dass sie uns gleichzeitig darin limitieren, so zu sein, wie wir sein könnten. Uns daran hindern, klar zu sehen und situativ zu handeln. Sie nehmen uns den Blick dafür, den wir brauchen um jede Situation, der wir bevorstehen, meistern zu können. Und zwar so, dass wir glücklich damit sind.

Es ist tausend mal einfacher, im Hier und Jetzt zu leben, Dinge und Situationen zu nehmen, wie sie kommen, anstatt sich an irgendwelchen Erwartungen, Vorstellungen und Plänen festzuhalten. Glaub mir, ich habe es durch und ich kann dir sagen, dass ich selbst der Idiot war, der sich sein Leben so anstrengend und negativ gemacht hat, ohne es bewusst gesteuert zu haben.

Das heißt natürlich nicht, dass du alle Pläne über Board werfen sollst. Pläne sind gut, keine Frage. Aber die Kunst dabei ist, nicht daran festzuhalten, wenn du einer Realität begegnest, die davon abweicht. Sondern loszulassen und das Leben so zu nehmen, wie es kommt.  Du bist mittendrin, du entscheidest, wie es weiter geht. Also hör auf, dich in deinem negativen Gedankenstrudel zu baden und in Selbstmitleid zu versinken und fang an, dich mit dem auseinander zu setzen, was dir bevor steht. Ansonsten vergeudest du nur deine wertvolle Lebenszeit.

Es liegt alles in deiner Hand. Nur sind wir uns oft nicht im Klaren darüber, wissen nicht was sich in unserem Unterbewusstsein abspielt und hinterfragen nie, warum wir handeln, wie wir handeln. Sei schlauer. Verstehe worum es geht und ändere dein Mindset. Du kannst zwar nicht kontrollieren, wie das Leben spielt. Aber du kannst darüber entscheiden, wie du damit umgehst. Und zwar nur du.

Und zum Schluss noch einer meiner Lieblingssprüche:

„When you are free from expectations, you are in a dance with life, where you can simply execute the plan, and deal with what happens. Love the life you have, not the one you expected to have.“

Love,

J.

 

 

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