„What we think, we become“

„What we think, we become“ – Buddha

Du hast bestimmt schonmal vom „Law of Attraction“ gehört. Der Shit geht gerade rum, wie heiße Semmel. Ich habe das erste mal vor 2 Jahren davon gehört, konnte aber nicht wirklich was damit anfangen. Mittlerweile ist es absolut meins und bildet die Grundlage für viele meiner Handlungen und Glaubenssätze – ohne, dass ich jetzt plötzlich gläubig geworden bin.

Und genau das war der Punkt. Ich konnte mit Religionen und Glaubenssätzen nie wirklich was anfangen, die Konfi habe ich damals gemacht, weil es eben jeder gemacht hat. Auch über das „Law of Attraction“ wird häufig sehr spirituell gesprochen oder geschrieben, womit ich mich anfangs schwer getan habe. Ich verspreche dir – es hat damit überhaupt nichts zu tun.

Law of Attraction – Das Gesetz der Anziehung

Und die, die jetzt schon keine Lust mehr haben, weiter zu lesen, weil sie das Wort „Glaube“ blockiert: Lest bitte noch kurz dieses Zitat und entscheidet dann.

„Everything is energy and that’s all there is to it. Match the frequency of the reality you want and you cannot help but get that reality. It can be no other way. This is not philosophy, this is physics.“ – Albert Einstein

Heißt, wenn du dir klar darüber bist, was du willst und all deine Energie da rein steckst, dann kann gar nichts anderes dabei rauskommen, als das Ergebnis, das du dir wünscht. Vorausgesetzt, du träumst nicht nur vor dich hin und wünschst dir etwas, sondern bewegst deinen Hintern und lebst diesen Traum mit allem was du hast.

Klingt gut, oder? Das Problem liegt aber häufig wo anders. Gehen wir mal einen Schritt zurück. Weißt du denn, was du wirklich willst? Hast du dich mit dieser Frage schonmal auseinander gesetzt oder nur schon tausend mal gehört und gelesen, nie aber drüber nachgedacht?

Ich wusste lange lange nicht, was ich wirklich wollte. Da war viel, was mir Spaß machte, viel, was ich mir hätte vorstellen können beruflich zu machen. Die Welt stand mir offen, nachdem ich mich dazu entschieden habe, das zu finden, was mich erfüllte. Tja upsi, das war dann wohl doch schwieriger als gedacht. Und das war das erste Hindernis meiner Reise:

Wenn wir nicht wissen, was wir wollen,
dann können wir auch nicht das bekommen, was wir wollen.
Und wenn es nichts gibt, was wir zur Realität machen können,
dann wird es auch niemals die Realität sein.
-J.

Wenn wir es also nicht schaffen, ein Bild von dem zu kreieren, was wir wirklich wollen, keine Vision vor Augen haben, wie unser Leben mal aussehen soll – dann werden wir immer wieder von den Meinungen anderer eingeholt werden. Immer wieder auf das zurück fallen, was diese Komsumgesellschaft uns vorgibt, sein zu „müssen“. Immer wieder von dem beeinflusst werden, was die Mehrheit für richtig hält. Uns immer wieder in dem verlieren, was uns davon abhält groß zu denken.

 

Woher wissen wir, was wir wirklich wollen?

Das ist eine gute Frage, das habe ich auch lange nicht gewusst. Ich hatte ehrlich gesagt nie die Zeit dazu, mich mit dieser Frage auseinander zu setzen.

Und wenn du jetzt auch jemand bist, der in seinem Job oder einem schrecklichen Alltag gefangen ist und keinen Ausweg sieht, weil du nicht weißt, was du sonst machen sollst oder wie du es machen sollst, dann nimm dir verdammt nochmal die Zeit dafür, das herauszufinden, anstatt blind weiter zu gehen und deine Zeit mit etwas zu verschwenden, was dich nicht länger glücklich macht. Es ist die Zeit, die du nie wieder zurück bekommst. Es ist weder deine Arbeits-, noch deine Freizeit – es ist DEINE LEBENSZEIT, die du da vergeudest.

 

3 Steps, die dir Klarheit in dein Leben bringen

  1. Mach dir Gedanken. Setz dich hin und mal dir aus, wohin du willst. Was waren oder sind deine Träume? Wofür begeisterst du dich? Was könntest du dir vorstellen, die nächsten 15 Jahre zu machen? Wie soll dein Leben aussehen, wenn du später mal darauf zurück blickst? Für was brennst du?
  2. Schreib es auf. Ja, schreib es wirklich auf. Es bringt nichts, sich 3 Minuten Gedanken darüber zu machen. Du sollst dich damit befassen und es verinnerlichen, so bescheuert das jetzt auch klingen mag. Mach es einfach. Egal wie unrealistisch es scheint. Natürlich ist es das, du hast ja nichtmal angefangen darüber nachzudenken, wie zur Hölle sollte es irgendwann mal die Wirklichkeit sein? Auf der anderen Seite muss ja nicht gleich alles wahr werden, was du aufschreibt, es geht einfach nur darum, deinem Hirn mal wieder zu erlauben, groß zu denken. Das zu tun, was es die letzten Monate oder Jahre verlernt hat. Du schreibst hier kein Testament, dass du unterschreiben und abgeben musst, du visualisierst lediglich deine Gedankengänge. Also los.
  3. Und wenn du jetzt viele Dinge auf deinem Blatt Papier stehen hast, die dich erfüllen könnten, und keine Ahnung hast, was du davon jetzt angehen sollst – dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als es auszuprobieren. Vom angucken und drüber nachdenken, wirst du nie erfahren wie es wirklich ist. Also, raus mit dir, informier dich, probiere aus. Und ich verspreche dir, sobald du ins Tun kommst, werden dir Dinge begegnen, von denen du vorher nichtmal eine Ahnung hattest, dass sie existieren oder auf dich treffen würden. Aber sicherlich nicht, indem du Zuhause rum gammelst und darauf wartest, dass dir die Erleuchtung des Jahrhunderts kommt.

So. Jetzt solltest du da was in der Hand haben. Eine Vision in deinem Kopf haben. Wenn nicht, dann fang nochmal oben an.

Hiermit ist es natürlich nicht getan. Das war erst der Anfang. Der Anfang einer Reise, die sich das Leben nennt. Dein Leben. Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben, denn es gibt noch so viel zu erzählen. Aber dann kann ich auch gleich ein Buch daraus machen 😀 Außerdem, sollte es nur ein kleiner Impuls für dich sein.

Es wird noch mehr zu dem Thema kommen, aber bis dahin können dir vielleicht folgende Beiträge,  mehr Klarheit in dein Leben bringen:

Warum To-Do Listen glücklich machen können
Platz machen für Neues
Das Geheimnis von Strukturen & Ritualen im Alltag
Mein Leben ist eine Panne

Mein persönlicher Buch-Tip zum „Law of Attraction“, obwohl die ganzen Mantras am Ende nicht so meins waren: Manifesting 101: How to Use the Law of Attraction Successfully.  Das hier wird dann das nächste Buch sein, das ich lese: The Law of Atraction – Esther Hicks & Jerry Hicks.

Und zum Schluss noch eins:

Ich sage nicht, dass dein Leben so aussehen muss, wie meins. Ich sage nicht, dass jeder seine Leidenschaft zum Beruf machen muss. Vielleicht muss es auch nicht der Beruf sein, vielleicht kann es ein Teil deiner Zeit sein, den zu veränderst. Aber ich weiß, dass da mehr in dir steckt, als du selbst wahrhaben willst. Vielleicht weil du Angst davor hast, vielleicht weil Sicherheit und „okay“ einfacher und bequemer sind. Ich sage nicht, dass du mit dem, was du machst nicht glücklich sein oder werden kannst. Aber ich gehe davon aus, dass du jemand bist, der weiß, dass da mehr ist und der bereit ist, diesen nächsten Schritt zu gehen. Sonst wärst du wahrscheinlich nicht hier gelandet. Ich schreibe all das für dich auf – weil es genau das ist, was ich mir damals für mich gewünscht hätte.

Love,

J.

 

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4 Antworten auf „„What we think, we become“

  1. Hi Jaimie,
    eine Herangehensweise an diese Thematik war für mich folgende Frage:

    Säßest Du am Ende Deines Lebens zum Beispiel an einem Strand und schautest hinaus aufs Meer, gäbt es etwas, dass Du dir in Deinem wirklich gewünscht hättest zu tun, zu sein, etwas, das nicht passierte, Du niemals versuchtest?

    Wie heißt es so schön: Nicht Fehler sind dramatisch, sondern Dinge, die man nie versucht hat sind die wahren Fehler!….
    Freundliche Grüße vom Mittelrhein, Olaf

    Liken

    1. Hallo Olaf,
      vielen Dank für deine Worte!
      Und genau die gleiche Frage habe ich mir auch mal gestellt. Auch die Frage, was würdest du machen, wenn du nur noch 3 Jahre zu leben hättest, hat mir unheimlich weitergeholfen. Und zu den Fehlern: Ich habe wirklich gelernt, sie zu mögen. Denn ohne sie, wäre ich heute nicht da wo ich bin.
      Freue mich, dass du hier gelandet bist.
      Alles Liebe,
      Jaimie

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