24 Dinge

Da ich gerade noch dabei bin, das Jahr 2018 zu reflektieren und mir ein Vision Board für das Jahr 2019 zu machen, möchte ich hier nochmal meine 24 Dinge, die ich in einem Jahr gelernt habe – in genau dem Jahr, als ich diesen Blog hier im Januar 2018 gestartet habe – zusammenfassen. Verrückt. Ich glaube, wenn man alle Beiträge meines Blogs aneinander reihen würde, könnte man eine Geschichte daraus machen.

Vielleicht werde ich bei meinem Jahresrückblick sogar nochmal alles lesen – diese Reise zu mir selbst, die ich hier mit euch teile.

Aber jetzt zu den 24 Dingen, die ich auf Instagram bereits mit euch geteilt habe, sie aber hier gerne nochmal zusammenfassen möchte:

[1/24] 

Ich verwechselte innere Freiheit mit örtlicher und finanzieller Freiheit: Freiheit bedeutet, im Kopf frei zu sein. Frei von Glaubenssätzen, Vereinbarungen und einem Leben, dass wir all die Jahre angenommen und verinnerlicht haben.

[2/24]

Ich habe gedacht, ich bin nicht gut genug. Einen Glaubenssatz, den ich lebte, während ich versuchte, jemand zu werden, der ich nicht war. Und wieder komme ich zu meinem lieblings Fazit: Du bist nicht die Person, die du gelernt hast zu sein.

[3/24]

Ich „hatte nie Zeit“ für kleine Auszeiten und kurze Reisen. Oft aber ist eine kleine Auszeit genau das, was wir am meisten brauchen. Betrachte die Welt aus einer anderen Perspektive und gewinne Klarheit und Kreativität zurück.

[4/24]

Ich habe immer versucht, den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Nur habe ich eins dabei vergessen: Mich selbst. Ich lernte „nein“ zu sagen, verlor die Angst davor und wurde gleichzeitig eine riesen Last los, die ich die ganze Zeit mit mir trug. Ich war wieder kreativ, ich war wieder lebendig. Ich war wieder ein Stück weit, ich selbst.

[5/24]

Ich habe jahrelang zu sehr versucht, die Kontrolle über alles zu behalten -über meine Pläne und Ziele. Was ich dabei aber nicht gemerkt habe war, wie das Leben anfing, mich zu kontrollieren. Diesen Kampf trat ich so lange an, bis mich das Leben gezwungen hat, anders zu denken und zu handeln. Und seitdem stehen mir mehr Türen offen, als ich mir je hatte erträumen können. Und das beste daran ist, dass ich weiß, dass das noch lange nicht alles war. Setz dir Ziele, träume groß. Verfolge sie mit einem gesunden Ehrgeiz – aber lass nicht zu, dass er die Kontrolle über dein Leben gewinnt – denn nichts ist anstrengender, als gegen das Leben zu arbeiten.

[6/24]

Meine Selbstzweifel waren größer, als meinSelbstbewusstsein. Denn eigentlich, weiß ich schon seit Jahren, was ich werden will. Was mich davon abhielt, es zu werden, war diese unrealistische Vorstellung, diesen Traum die Wirklichkeit werden zu lassen. Heute weiß ich, das nichts unmöglich ist, wenn du anfängst deinen Weg zu gehen. Du brauchst diesen ersten Schritt. Diesen ersten Schritt, der dir beweist, dass du kannst, wenn du willst.

[7/24]

„Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt dann, wenn wit realisieren, dass wir nur eins haben.“ – Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sich mein Leben aus Uni und Arbeit zusammensetzte. Getoppt von Überstunden. Fokussiert auf den Erfolg. 100% Leistung war leider nie genug. Business im Kopf. Leere und müde Gesichter um mich herum. Meins mitten drin. Immer höher, weiter, besser, mehr. Mein Ziel war es, Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, damit ich mir später Vieles erfüllen&leisten konnte. Stolz auf mich sein konnte. Ich strebte nach dem Gefühl, etwas erreicht zu haben. Es mir durch harte Arbeit verdient zu haben, glücklich zu sein. Bis zu dem Moment, in dem ich realisierte, dass alles um mich herum und an mir selbst falsch war. – Ich bin aufgewacht und lebe seitdem ein Leben voller Glück und Erfüllung.

[8/24]

Ich habe gelernt, was es bedeutet, immer sein Bestes zu geben. Es bedeutet nicht, immer an seine Grenzen zu stoßen. Nicht jeden Tag fühlen wir uns wie gestern oder wie wir uns morgen fühlen werden. Nicht immer sind die Umstände gleich. Nicht immer, ist alles einfach. Aber die Kunst darin, trotz alledem IMMER sein Bestes zu geben, besteht darin, den persönlichen und aktuellen Zustand zu akzeptieren, das zu verändern, was in unserer Macht liegt und mit dem weiter zu machen, was in diesem Moment vor uns liegt.

[9/24]

Wir werden nur mutiger, indem wir losgehen. Denn nur, wenn wir losgehen, wird sich unsere Unsicherheit in Mut verwandeln. Mut, der dir Sicherheit gibt. Mut, der dich wachsen lässt. Mut, der dich handeln lässt. Mut, der dich zurück zu dir selbst bringt und dir das ermöglicht, wovon du dein Leben lang träumst.

[10/24]

„Es gibt keine Wahrheit, die gefunden werden muss. Wo immer wir hinschauen, ist alles, was wir sehen, die Wahrheit, doch aufgrund der Vereinbarungen und Glaubenssätzen, die wir übernommen und verinnerlicht haben, fehlen uns die Augen für diese Wahrheit.“ – Lerne, die Welt durch deine eigenen Augen zu sehen und fang an, deine Wahrheit zu leben.

[11/24]

„Du musst deine Leidenschaft zum Beruf machen – nur dann kannst du glücklich werden“ – Mit diesem Glaubenssatz hatte ich lange Ärger. Da ich über 1 Jahr nichts finden konnte, was dem entsprach, fing ich an, meine Definition, die persönliche Leidenschaft zu leben, zu verändern:

 

[12/24]

„Das, wovor wir uns am meisten fürchten, ist normalerweise das, was wir am dringendsten brauchen.“ – Und nichts wird diese Angst mehr unterstützen, als sie in Gedanken festzuhalten, anstatt sie durch Handeln zu überwinden. Mit jedem Schritt mutiger zu werden, mit jedem Moment sicherer zu werden. Denn solange du nicht losgehst und dieser Lüge endlich gegenüber trittst, wird diese Angst immer über die Macht deiner Gedanken verfügen.

 

 

[13/24]

„Es ist okay, ein Suchender zu sein.“ – Es ist okay, nicht zu wissen, was man will. Es ist okay, nicht zu wissen, wohin die Reise geht. Es ist okay, sich Zeit zu lassen, um das herauszufinden.  Es ist okay, orientierungslos zu sein, verloren und unsicher zu sein. Aber weißt du, was nicht okay ist? Stehen zu bleiben und nicht weiter zu gehen. Blind zu bleiben, anstatt die Augen zu öffnen. Sich hinter Ausreden zu verstecken, anstatt die Wahrheit zu sehen. Vor sich selbst wegzulaufen, anstatt sich sich selbst zu stellen. Sich einzureden, es sei eben so, anstatt etwas zu verändern. Sich selbst zu bemitleiden, anstatt einfach mal ins Machen zu kommen. Sich selbst zu blockieren, anstatt den Schritt zu wagen, es verdammt nochmal einfach auszuprobieren.

[14/24]

Ich habe herausgefunden, wer ich wirklich bin. Ich denke, dieses „Ich“ spiegelt sich in all meinen Texten wieder – Wer ich dagegen mal versuchte, zu sein , das könnt ihr hier nachlesen: „Ich, die Businessfrau“.

[15/24]

„Alles passiert aus einem Grund.“ Das Leben spielt nicht immer fair, aber trotzdem spielt es immer für uns. Es wirkt unkontrolliert auf uns ein, führt uns durch alle Höhen und Tiefen dieser Welt und lässt uns fallen um uns dann wieder auffangen zu können. Am Ende aber, zählt nur eins: Dass du in jeder dieser Situationen aufblickst, dich wachrütteln lässt, umdenkst, offen bist und in die Richtung gehst, die das Leben für dich bereit hält – Warum? Weil du dadurch bei dir selbst ankommen wirst.

[16/24]

Ich lernte, im Regen zu tanzen. Spontan zu handeln und aus jeder Situation, das Beste rauszuholen – selbst dann, wenn es keinen Plan dafür gab.

[17/24]

Ich habe gelernt, dass ich kann, wenn ich wirklich will. Und ich will. Ich will für jeden da draußen, der weiß, dass da „Mehr“ ist und bereit dazu ist, den nächsten Schritt zu gehen, die Person sein, die ich mir damals für mich selbst am meisten gewünscht habe.

[18/24]

Ich habe gelernt, was es bedeutet minimalistischer zu leben. Mit weniger Geld auszukommen, als ich es gewohnt war. Mit weniger Geld glücklicher zu sein, als ich es jemals war.

[19/24]

„wenn du es dir vorstellen kannst
es sehen kannst, mit eigenen Augen
dann ist es nicht mehr weit
zu dem, wie dein Leben aussehen könnte
von dem, was noch kommen kann
nicht mehr weit zurück zu dir selbst
von dem wofür du hier bist;
in dem aufzublühen was in dir steckt
dem nachzugehen, was dich leben lässt
das zu finden, was dich glücklich macht
etwas zu kreieren, was großartiger als alles für dich vorgegebene ist ♡ -J. „

[20/24]

Ich habe gelernt, dass wir emotional und impulsiv sein müssen, um wir selbst sein zu können. Meine Gedanken dazu findest du hier: „Extreme leben, um Ausgleich zu erleben“.  Darin stecken all meine Gedanken, die mal wieder raus aus mir mussten. Ich hoffe, sie helfen dir genauso weiter, wie sie mir geholfen haben. Für ein bisschen mehr Klarheit und ein bisschen mehr Glück.

[21/24]

Ich habe gelernt, dass der erste Schritt in Richtung Freiheit, „Wachsamkeit“ ist. Mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und mich und meine kleine Welt bewusst wahrzunehmen. Ich habe aufgehört, der Autopilot meines Lebens zu sein und habe angefangen, die Hauptrolle darin zu spielen. Heute, schreibe ich jedes Kapitel meines Lebens selbst – mit der Freiheit im Kopf und dem Glück im Herzen.

[22/24]

Da war schon immer dieser Wunsch, zu schreiben. Vor 5 Jahren sagte ich zu meinem Onkel: „Ich will schreiben, John. Ich will, dass jeder da draußen die Augen aufmacht und lebt.“ Damals belächelte ich mich für diesen Wunsch. Heute weckt es ein Gefühl in mir, das ich nicht ansatzweise beschreiben könnte. Was ich gelernt habe? Dass Wünsche, egal wie unrealistisch sie anfangs scheinen, in Erfüllung gehen werden – wenn wir bereit dazu sind, diesen Weg zu gehen. Mir allem, was wir haben und mit allem, wer wir sind. Ich habe gelernt, dass Geld nie meine Motivation war und auch nie sein wird und dass wir nur besser und erfolgreicher in etwas werden können, indem wir es täglich machen. „Kein Meister ist je vom Himmel gefallen“, oder wie war das?

[23/24]

Ich habe gelernt, zu entschleunigen. Die Klarheit über mich und mein Leben zurück zu gewinnen. Mir die Ziele zu setzen, die mich glücklich machen. Mir das Leben aufzubauen, das ich jeden Tag liebe. Wenn man mich heute fragen würde, was ich an meinem Leben verändern müsste, damit ich glücklicher wäre – dann wäre meine Antwort: Gar nichts.

[24/24]

Und inmitten aller Zielsetzungen, Pläne und Träume, Unsicherheiten und Zweifel, Mutausbrüchen und kleinen Katastrophen, habe ich eines gelernt: Meiner Intuition zu folgen. Meine eigene Landkarte aufzuschlagen und die Wege zu gehen,  die mein Herz mich entlang zieht. Denn jeder von uns lebt seine eigene Realität – jeder von uns lebt seine eigene Landkarte. Manche bewusst, manche unbewusst. Und egal welchen Weg wir einschlagen – wir werden niemals wissen, wohin sie uns letztendlich führen werden. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf, frage ich dich, welchen Weg du gehen willst. Denn egal ob du dich an die Illusion von Sicherheit klammerst oder im Risiko tanzt – das Ende bleibt offen. Aber du wirst es schreiben.

wege-die-wir-gehen.jpg

Das sind die 24 Dinge, die ich gelernt habe. Und egal wie schwierig oder anstrengend dieser Teil meines Lebens, egal wie beschissen die ein oder andere Erfahrung war – jede davon hat mich dahin gebracht, wo ich heute stehe. Und dafür bin ich mehr als dankbar.

Es war eine Reise zurück zu mir selbst. Ein Jahr lang und noch mehr habe ich selbst, mich zu meinem „Lebensprojekt“ gemacht. Ich glaube, ich hätte keine bessere Entscheidung treffen können. Denn heute stehe ich hier und darf all das an andere Menschen weitergeben.

Wie zum Beispiel an dich. Danke, dass du meine Worte bis hier her verfolgt hast. Danke, dass du Teil dieser einjährigen Reise geworden bist.

Es wird noch viel kommen und ich kann es kaum abwarten, all das mit euch zu teilen. Ich hoffe, dass jedes Wort hier auf meinem Blog, nicht nur mich, sondern auch dich ein Stück weit näher zurück zu dir selbst gebracht hat.

Merry Christmas,

J.

 

Werbeanzeigen

Eine Antwort auf „24 Dinge

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s