2018 / 2019 – Ich liebe euch beide

Soooo, dann werde ich jetzt mal meine „To-Do“ Liste aus 2018 aktualisieren und reflektieren – und das Ganze mit euch teilen 🙂

Wenn ich auf dieses Jahr zurück blicke, dann weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll. Dieses Jahr ist so viel passiert, dass ich teilweise nicht mehr wusste, wo oben und unten war.

Ich fange einfach mal mit den Punkten aus 2018 an, die in Erfüllung gegangen sind:

 

Eine gemeinsame Wohnung
Haben wir keine 2 Wochen nach der Veröffentlichung des damaligen Beitrags gefunden und seitdem bin ich glücklicher denn je

Die Prüfung als Hundetrainer rocken
Das habe ich und ich hatte eine der schönsten und lehrreichsten Zeiten meines Lebens. Aktuell übe ich diesen Beruf jedoch nicht aus. Dieses Kapitel ist für mich nicht beendet, ich werde es irgendwann wieder aufschlagen – jetzt aber, gehe ich vorrangig einen anderen Weg. So ist das Leben – es passieren Dinge, die wir nicht vorhersehen können. Wege enden schneller, als man sie verlassen kann und neue Türen öffnen sich genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

„Jaimies“
Ja, das war dann wohl die bekloppteste Idee meines Lebens. Aber ich habe es ausprobiert und es umgesetzt – niemand, nichtmal mein Dad, konnte mich davon abhalten, eine Smoothiebar zu bauen und mich damit mitten auf den Schillerplatz der Wetzlarer Altstadt zu stellen. Was für eine Story. Und ich liebe sie trotzdem – mehr dazu findet ihr in diesem Blogpost: Mein Leben ist eine Panne. Und nein, ich habe heute keine Smoothiebar mehr – ich hoffe aber, dass wir sie auf unserer  neuen Terrasse deponieren können 😀

Ich werde Coachen
Dieses Ziel erreichte ich schneller, als gedacht. Ich hatte nichtmal Zeit zu hinterfragen, ob ich dieses Kapitel schon jetzt beginnen wollte. Wie aus dem Nichts stand ich in einem riesen Unternehmen und coachte die Mitarbeiter. Der Unternehmensführer vertraute mir mehr als ich mir selbst und plötzlich stand ich vor Führungskräften und erzählte ihnen, was sie „besser“ oder anders machen könnten. Ich coachte Führungskräfte. Wie verrückt war das bitte mit 23 Jahren.  Und ehrlich gesagt, hatte ich keinen Plan dafür. Ich hatte weder einen Leitfaden, noch wusste ich was mich wirklich erwarten würde. Eines aber weiß ich: Dass ich durch diesen Sprung ins kalte Wasser, mehr an mir selbst gewachsen bin, als ich es in dieser Zeit ohne diese Herausforderung jemals geschafft hätte. Das ist eines meiner Highlights. Das ist etwas, worauf ich wirklich stolz bin.

Roadtrips machen 
Und wie wir das gemacht haben. Ich erinnere mich an jeden Moment der beiden Trips, die wir mit dem Auto zurück gelegt haben. Einer nach Dublin, der andere nach Zeeland. Ich liebe lange Autofahrten mit den richtigen Menschen. Ich liebe es, stundenlang über das Leben zu reden, leckere Sachen zu naschen oder einfach nur schweigend nebeneinander zu sitzen und mich in vorbeiziehenden Wäldern und Feldern zu verlieren.

Meine Bucketliste nach und nach abhaken / Reisen
Dieses Jahr war ich in: Dublin, Zeeland in Holland, Rosas in Spanien und Lissabon. Wenn ich mir diese Reisen vor Augen führe, kann ich 2019 kaum erwarten. Aber dazu gleich mehr 🙂

Sonnenauf- und Sonnenuntergänge beobachten
Und wie ich (wir) das habe! Fast jeden Sommertag habe ich draußen verbracht, bin morgens früh raus und abends nicht ins Bett, bevor die Nacht eingetroffen ist. Wenn dann auch noch Vollmond war, war es wirklich schwierig, mich ins Bett zu bekommen. Ich glaube, in diesen Nächten sind meine Lieblingstexte entstanden.

Surfen lernen
Ich würde zwar nicht behaupten, dass ich es wirklich kann – aber es war das schönste Geburtstagsgeschenk, das ich mir hätte vorstellen können. Ich habe mich zwischen diesen ganzen Wellen noch nie so frei gefühlt.

Mein Buch schreiben
Das habe ich tatsächlich gemacht. Es ist zwar noch nicht fertig, aber ich habe diesen Punkt immer vor mir hergeschoben. Weil ich nie daran glaubte, dass ich es kann. Heute schreibe ich ohne Punkt und Komma und finde mehr Erfüllung darin, als in all den anderen Dingen, die ich mache. 2019 wird es rauskommen – und zwar noch vor meinem 25. Lebensjahr. Das habe ich mir geschworen!

Das muss warten:
Das mit dem Wildcampen, mit Delphinen Schwimmen und Tigerbabys streicheln, muss wohl noch ein bisschen warten. Genauso wie der Wunsch nach einem 2. Golden Retriever und die Reise quer durch Amerika. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich bin überrascht, wie viele Punkte meiner phantasievollen To-Do Liste am Ende die Wirklichkeit geworden sind. Ich habe mich damit auch eigentlich auf eine „Lebens-To-Do“ Liste bezogen – aber wenn man schon groß träumt und sich all das täglich vor Augen führt, dann wird wohl doch einiges davon wahr.

 

Meine „To-Do“ Liste für 2019

Eigentlich will ich es gar nicht so nennen, weil es viel mehr um meine Träume und Ziele geht, als um irgendwelche To-Dos. Aber egal, ich lasse es bei dem Begriff 🙂

  • meine Morgen- und Abendroutine regelmäßig hinbekommen (denn das haben Routinen so an sich)
  • mit meinen Impuls- und Klarheitscoachings online gehen und so viele Augen und Herzen wie möglich öffnen
  • mein Angebot als Texterin veröffentlichen
  • für Magazine schreiben
  • meine Community weiterhin aufbauen (Danke an alle Mangos, die das hier gerade lesen – Danke dafür, dass ihr Teil dieser Reise geworden seid)
  • mein Buch fertig schreiben und es spätestens 09/2019 veröffentlichen
  • ein zweites Buch schreiben (ich weiß gar nicht wohin mit meinen Ideen)
  • einen Podcast starten
  • ortungsabhängiges Arbeiten mit dem, was ich liebe
  • minimalistisch und nachhaltig leben
  • die Challenge #unplasticyourself weiter angehen und ein Projekt daraus machen
  • sonntags etwas Neues machen (egal ob kochen, backen, wegfahren, wandern …)
  • Mallorca, Porto, Manchester, Spanien, Lissabon und Thailand oder Neuseeland (das seht noch in den Sternen)
  • so viel Surfen, wie möglich
  • im Hier & Jetzt leben
  • einen Van finanzieren und ihn umbauen
  • einen 2. Hund
  • Wildcampen
  • 2 Neue Orte oder Länder pro Jahr bereisen
  • mindestens einen Roadtrip pro Jahr machen
  • mindestens eine Reise alleine und nur mit Rucksack
  • mehr Zeit für XYZ – das muss ich hier jetzt nicht aufzählen, ich denke, das kennt jeder 🙂
  • eine Yoga- und Meditations-Ausbildung in Thailand machen
  • auf Network Events gehen
  • mich weiterbilden, ob durchs Lesen oder durch Workshops
  • wieder anfangen zu tanzen und zu reiten

 

Soo, ich denke das war viel. Trotzdem habe ich zum Abschluss noch eine Sprachnotiz für euch, die ich ursprünglich für mich selbst gesprochen hatte. Ich habe sie nach der einstündigen Meditation, die ich eben besucht habe, aufgenommen und glaube, dass ich will, dass ihr diese Gedanken von mir kennt:

Und wisst ihr, was ich jetzt machen werde? Meinen Redaktionsplan, den ich nie richtig ausgefüllt habe, wegwerfen und mich mit meinem Hund und einem Buch auf die Couch pflanzen.

Weil ich mein Leben liebe – mit allem drum und dran, genauso wie es ist.

Ich hoffe, ihr konntet etwas für euch mitnehmen und fangt an, groß zu träumen. Meine 4 Steps für eine Lebens To-Do Liste, findet ihr hier. Und der Rest ist auch noch unterwegs :*

Viel Liebe,

J.

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Eine Antwort auf „2018 / 2019 – Ich liebe euch beide

  1. unplastic yourself … ein sehr steiniger Weg …. an den Kassen der Geschäfte wird man immer noch ganz komisch angesehen, wenn man die Ware ohne Plastiktüte auf’s Band legt… 😊 Die Krönung aber gab es am Lago Maggiore: Das Obst wie immer ohne Tüte auf’s Band gelegt, diese Firma sagte uns, dass es so nicht gehen würde, wir müssten eine Tüte nehmen, das wäre Pflicht. Ich sagte etwas von Umwelt und Natur und geht auch so, doch sie wollten nicht. Erst, als die Schlange an der Kasse immer länger wurde, und ich auf „non comprendo“ umschaltete, ging es. Auf dem Kassenbon waren 4 mal 1 Cent gebucht für Obsttüten…. 😊 ein plastikarmes Jahr (unter anderem) wünsche ich Dir 🍀🍀🙋🌞🌞✨🌄🌻🌼

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