Was mein “Hin und Her” wirklich bedeutet

Warum Mangosandhappiness, warum zurück zum Blog, warum zurück zu Nachhaltigkeit, Body & Mind?

“Egal wohin ich gehe, ich werde getriggert. Egal wohin ich gehe, ich bin unruhig. Fühle mich nicht schön. Nicht gut in meinem Körper. Egal wohin ich gehe, ich habe das Gefühl, ich habe keine Zeit. Meine 24/7 Kassette läuft – nonstop. Egal was ich mache, ich bin schon einen Schritt voraus. Und egal was ich für Ideen verwirklichen möchte – die nächste, noch größere steht schon hinten an. Was war nur los mit mir? War das wirklich ich? Was sollte ich erkennen, was sollte ich lernen?” 

Holy moly, was für eine wilde Fahrt war das die letzten Monate? Was ist passiert? Was ist mit mir passiert? Wer bin ich wirklich und wer versuche ich zu sein? Wo und wann lebe ich und was macht mich glücklich? Wenn bin ich wirklich bei mir – außer in Meditationen-?

Was ist die letzten Wochen passiert? Warum springe ich von einem zum anderen? Wovor laufe ich weg? Und wie zur Hölle kann alles was ich mir aufgebaut habe, unter diesen Umständen funktionieren?

Ich würde sagen ich habe gelernt zu funktionieren. Und zwar so, dass nur die wenigsten merken, was wirklich in mir vorgeht. Ich habe gelernt eine Maske zu tragen – sie so perfekt zu tragen, dass auch ich von ihr geblendet werde. Ich habe gelernt, mich selbst zurück zu nehmen, um andere tragen und halten zu können. Ich habe gelernt, mehr auszuhalten, als es mir gut tut und den Respekt und die Anerkennung anderer zu meinem Antrieb zu machen.

Das habe ich all die Jahre gelernt – zwischen Schule und Studium –  und während ich dieses Muster zu meinem Leben gemacht habe, habe ich mich immer weiter von mir selbst und von meiner Wahrheit distanziert. Bis ich aufwachte und mein Leben in die Hand nahm. Diese Story kennen einige von euch und auch wird sie einen großen Teil meines Buches einnehmen. Und jetzt sage ich euch eines: Diese Story trage ich bis heute mit mir und ich wachse täglich daran. Denn sie triggert mich und zeigt mir die Teile, die noch geheilt werden müssen. Bis heute.

Ich würde sagen ich habe einen der größten Teile in mir wieder zum aufleben gebracht – ich bin mir näher, denn je zuvor und vor allem lebe ich meine Wahrheit. Eine Gewohnheit aber, habe ich noch nicht verändern können:

Nämlich die, mir zu wenig Zeit für mich selbst zu nehmen. Mir selbst nicht wichtig genug zu sein. Zu feige zu sein, Grenzen zu ziehen. Mehr zu geben, als ich manchmal kann – und all das immer noch höher, weiter und besser meistern zu wollen. Das klingt jetzt vielleicht abgeflacht und sicherlich gibt es größere Probleme auf dieser Welt. In meiner kleinen Welt aber ist genau diese Gewohnheit der Spiegel zu meinem persönlichen Glück, zu meinen Blockaden und zu allem, was in meinem Leben passiert. Denn genau dieser Punkt macht so unendlich viel mit uns.

Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Vielleicht findest du Parallelen. Vielleicht aber ist auch etwas ganz anderes dein persönlicher Spiegel & Trigger. Egal was es ist – nimm es war und nutze es für dich. Jeder von uns versucht unbewusst gegen sich selbst zu kämpfen – es ist ein Kampf zwischen der Person, die wir wirklich sind und der Person, wie wir versuchen zu sein. Und damit das alles noch klarer für dich wird, erzähle ich dir jetzt, was die letzten Monate in meinem Leben passiert ist, was mich blockiert hat, worin es sich wieder gespiegelt hat und wie ich all das für mich nutzen kann:

Mangosandhappiness vs. Jaimie Moonlight 

 

Warum dieses Hin und Her? Warum nicht einfach mal bei einem bleiben? Warum nicht vorher schon die Antwort kennen?

Weil ich es gebraucht habe – dieses Chaos. Und zwar mehr, als alles andere. Ich habe es gebraucht, um wieder zu mir zu finden, während ich versuchte zu viel von dem zu wollen, was mich besonders machen könnte. Ich reichte mir nicht mehr. Mangosandhappiness reichte mir nicht mehr. Ich dachte, da müsse mehr sein. Eine Nische, etwas das mich ausmachte.

Dieser Step, meinen Namen zu wechseln (für genau 3 Wochen),  spiegelt den Teil in mir wieder, der mal wieder auf seinem Ego Trip war. Zu ehrgeizig war und zu viel auf einmal wollte. Alle anderen Lebensbereiche vergaß und alles andere als in Balance zu leben. Ich verlor mich mal wieder im Extrem und wurde blind für alles andere. Blind für meine Ernährung, für mein Körpergefühl, für meinen Spaß an der Nachhaltigkeit, für meine Freunde und die Leichtigkeit in meinem Leben. Ein spirituelles Business zu starten kann wirklich zur größten Challenge werden, durch die man gehen kann. Wahrscheinlich sich generell selbstständig zu machen – denn nicht selten schwingen Unsicherheit und Angst mit. Mein größtes Lehrling hier: SLOW DOWN Jaimie. Du bist 24 Jahre alt und hast im Januar 2019 hiermit angefangen. ATME. LEBE.

BALANCE & HAPPINESS

Aus den letzten Zeilen geht eigentlich auch schon hervor, was der Name Mangosandhappines von Anfang an für mich bedeutet hat und warum ich wieder zu ihm zurück gegangen bin. Dieser Name steht für die Balance im Leben – für die Balance zwischen Body&Mind und all den anderen Lebensbereichen in denen wir erfüllt und glücklich sein können. Zumindest sollte das unsere Priorität sein.

Schon immer spielten Ernährung und mein Körpergefühl eine wichtige Rollte in meinem Leben und ich bin überzeugt davon, dass wir nur dann „mehr“ erreichen können – und vor allem glücklich -, wenn wir uns in unserer Haut wohl fühlen. Eine ganzheitliche Gesundheit bildet für mich die Grundlage für ALLES. Für unsere Träume, für unsere Beziehungen … für alles.

Einfach alles in meinem Leben dreht sich um Balance. Und alles, was die letzte Zeit passiert ist, ist passiert, damit ich erkenne, dass ich nicht glücklich sein kann, wenn ich nicht in Balance lebe. Wenn ich nicht glücklich in allen Lebensbereichen bin, die mir wichtig sind und die mich mich gut lassen fühlen – dann fehlt etwas. Und diese Lücke führt dazu, dass ich verletzlich werde, verstärkt getriggert werden kann und mich schneller im Außen verliere, als ich gucken kann. Und vor allem, passiert dann eines: Ich werde unachtsam und beginne zu rennen. Und ich beginne immer dann zu rennen, wenn ich nicht genauer hinsehen will. Die innere Arbeit nicht machen will. Dann werde ich schneller und schneller und renne letztendlich immer weiter vor mir selbst und vor der Person, die ich wirklich bin, weg.

Warum rennen wir weg?
Weil es oft einfacher ist, alles zu überspielen und uns abzulenken, als uns mit uns selbst zu beschäftigen. Und das sage ich auch immer zu meinen Coachees: Den Willen zu haben, genauer hinzusehen, bringt eine Menge Mut mit sich. Mut, der noch vielen von uns fehlt. Mut, der sich durch die Angst hindurch entfalten wird. Es ist nur ein Schritt. Ein verdammt besonderer Schritt. Und deswegen an dieser Stelle: Cheers an all meine Coachees und an die Spirits, die sich an die Hand nehmen lassen!

Was sich nach diesem einzigen Schritt alles verändern kann ist unbeschreiblich und muss selbst erlebt werden, um es glauben und verstehen zu können. Aber es funktioniert – ich darf diese Wunder täglich begleiten. 

 

 

Und warum jetzt eigentlich wieder Nachhaltigkeit?

Hierfür habe ich einen Auszug aus meinem Journal im November 2018, als mir folgendes klar wurde:

“Und als ich heute Abend im Sturm durch die Straßen gelaufen bin, während mir der Wind ins Gesicht gepeitscht hat, habe ich plötzlich den Zusammenhang erkannt. Den Zusammenhang zwischen Glücklich sein und Selbstliebe, aus Ernährung und Bewegung, aus Achtsamkeit und Nachhaltigkeit. Aus Minimalismus und Stille, Auszeiten und Reisen.

Das hier hängt alles zusammen. Diese ganzen Themen sind Bereiche, die jeder von uns durchläuft. Themen, die jeden von uns betreffen. Jeden einzelnen. Wir sind das Leben. Alles liegt in uns, das ganze Glück. Alles leben wir, alles sind wir. Und wir sind der Spiegel dieser Themen. Und dann, wenn wir in all diesen Bereichen Klarheit gewinnen und unser Bewusstsein aktivieren, können wir nichts anderes erreichen, als das Glück in uns selbst zu finden. Alles ist Energie und jeder Gedanke und jedes Handeln beeinflusst dein Glück und das Glück dieser Welt.”

Es ist Zeit für mehr Klarheit. Zeit für mehr Balance & HAPPINESS. In allen Lebensbereichen. Denn du bist das Leben.

PS.: Warum zurück zum Blog? Weil ich es liebe zu schreiben und weil er mir einfach gefehlt hat. Welcome back & danke für deine Zeit.

Schreib mir, was du dazu denkst. Teile das, was in dir vorgeht. 
Ich freue mich, von dir zu hören!

CHEERS to life,
deine Jaimie

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